Durch Fastenwandern zum inneren Gleichgewicht

Das Fasten, eigentlich ein religiöser Brauch, ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung. Fasten soll Körper und Seele reinigen und dabei helfen, die spirituelle Beziehung zu Gott zu erweitern. Neben religiösen Gründen spielen aber immer mehr gesundheitliche Gründe eine Rolle, eine Fastenkur zu beginnen. Fasten im Frühjahr heißt für immer mehr Menschen Entspannung, Auszeit und die Herstellung des inneren Gleichgewichtes.
Es gibt unterschiedlich strenge Formen des Fastens. Davon abhängig kann eine längere Fastenkur durchaus gesundheitsschädlich sein. Während der freiwillige Verzicht auf Genussmittel wie Nikotin und Alkohol zu begrüßen ist, da es sich hierbei um eine echte Entgiftung handelt, kann eine strenge Nulldiät zu großen gesundheitlichen Problemen führen.

Vorsicht bei radikalen Alleingängen

Wer eine Fastenkur in einer Klinik oder einem Fastenhotel durchführen möchte, sollte sich vorher körperlich durchchecken lassen. Ernährungsmediziner haben nämlich ihre Zweifel daran, ob das Fasten wirklich so sinnvoll ist, wie es viele propagieren. Bei der Nulldiät, der strengsten Form des Fastens, trinkt man täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit ohne Energieanteil, also Wasser, Tee oder Mineralwasser.

Heilfasten nach Buchinger ist eine ärztlich entwickelte Methode, die man drei bis vier Wochen durchführen kann. Zunächst wird der Körper durch eine Darmreinigung auf das Fasten vorbereitet. Die ganze Kur hat eine dreitägige Gewöhnungsphase und auch am Ende des Heilfastens wird die Kalorienzufuhr langsam wieder gesteigert. Das therapeutische Fasten nach Buchinger dient der Gesundheitsvorbeugung und kann bei verschiedenen Stoffwechselerkrankungen helfen. Viele befreit es auch seelisch.

Beim Fastenwandern zu sich selber finden

Beim Fastenwandern wird meist das Heilfasten nach Buchinger oder ein modifiziertes Heilfasten praktiziert, wobei eine gewisse Kalorienmenge durch eiweißhaltige Speisen und Getränke erlaubt ist. Man trinkt frisch gepresste Säfte und Gemüsebrühe, Mineralwasser und Biotees. Der Vorteil der Gruppe besteht darin, dass „Normalesser“ den Fastenprozess nicht stören. Außerdem erleichtern die Aktivitäten in der Gruppe das Fasten. In einer schönen Umgebung fühlt man sich der Natur näher und findet leichter spirituellen Zugang. Das Gemeinschaftsergebnis gibt dem Einzelnen mehr Halt. In einer Fastenwanderwoche unternimmt man gemeinsam halbtägige Wanderungen, die von Yoga, Vorträgen zum Fasten, gesunder Ernährung und Meditation begleitet werden. Das spirituelle Begleitprogramm ist zwar meist freiwillig, rundet aber das ganzheitliche Erlebnis ab.

Weitere Links zum Fastenwandern:
Abnehmen mit Fastenwandern
Termine zum Fastenwandern
Eindrücke vom Fastenwandern im Schwarzwald

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